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2. Schülerinnenbericht aus Mallorca: Zwischenstand

¡Hola!

Seit einigen Wochen sind wir nun auf Mallorca und haben uns gut eingelebt. Vor kurzem erhielten wir Besuch von Lehrkräften der Hilde. Im Folgenden möchten wir einen Einblick in unsere Erfahrungen geben.

¡Hola! 

Seit einigen Wochen sind wir nun auf Mallorca und haben uns gut eingelebt. Die Arbeit in unseren Einrichtungen bereitet uns viel Freude und der Austausch mit unseren Kolleg*innen ist sehr bereichernd. Mittlerweile haben wir uns an die Sprache gewöhnt und können uns gut mit unseren vorhandenen Kenntnissen verständigen. Wir freuen uns auf die restlichen Wochen und die vielen Erfahrungen, die wir noch sammeln werden.

Am Samstagabend nutzen wir die Gelegenheit, das Nachtleben auf Mallorca kennenzulernen. Dort feierten wir in ausgelassener Stimmung und hatten viel Spaß.

Am Sonntag bekamen wir dann Besuch von Frau Thiem, Frau Kraut, Frau Lebherz, Frau Waldron, Frau Ehrhardt und Herrn Demerath in unserer Wohnung. Wir zeigten ihnen unsere Wohnung und wie wir hier leben. Bei diesem Treffen konnten wir uns über unsere bisherigen Erfahrungen austauschen. Am Abend besuchten wir gemeinsam das große Abschlussfest von Sant Sebastià in Palma. Das sogenannte „Correfoc“ beeindruckte uns sehr. Dämonen und Teufel, verkleidet in aufwendigen Kostümen, tanzten durch die Straßen, während Feuerwerke entzündet wurden. Begleitet wurde das Spektakel von Trommlern, die mit mitreißenden Rhythmen für eine einzigartige Atmosphäre sorgten. Das Fest erinnerte uns an die deutsche Fasnet, allerdings mit einem besonderen mallorquinischen Flair.

Am Montag und Dienstag hatten wir Besuch von Frau Kraut, die sich unsere Einrichtungen ansah. Wir führten sie durch unsere Arbeitsplätze und hatten anschließend Reflexionsgespräche, in denen wir über unsere Erkenntnisse und Eindrücke sprachen. Ein großes Thema war der Unterschied zwischen spanischen und deutschen Einrichtungen. 

Am Dienstag besuchten Herr Demerath, Frau Lebherz und Frau Ehrhardt ebenfalls unsere drei Einrichtungen, um sich ein Bild von unserem Arbeitsalltag zu machen. Den Abend ließen wir dann gemeinsam mit unseren Lehrkräften in einem spanischen Restaurant ausklingen, wo wir eine Vielzahl an leckeren Tapas probierten – ein kulinarisches Highlight für uns alle!

Am Mittwoch trafen wir uns mit Frau Kraut und Frau Thiem am zentral gelegenen Bahnhof an der Plaça d’Espanya. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus durch die wunderschöne Landschaft Mallorcas, vorbei an Bergen, kleinen Dörfern und Zitronenbäumen, bis nach Port de Sóller.

Zunächst genossen wir die Ruhe am Strand und lauschten dem Meeresrauschen. Da zu dieser Jahreszeit kaum Touristen unterwegs sind, hatten wir diesen Ort fast für uns allein. Jeder von uns malte ein Bild in den Sand, ein persönliches Highlight und ein Lowlight unserer bisherigen Zeit auf Mallorca. Anschließend suchten wir ein Café auf, wo wir gemütlich einen Kaffee tranken. Währenddessen führte Frau Kraut eine Reflexionsrunde mit ihren Reflexionskarten durch, bei der wir uns über unsere pädagogische Arbeit austauschten und noch einmal über die Unterschiede zwischen spanischen und deutschen Einrichtungen sprachen. Nach dieser intensiven Reflexion sind wir weiter in die Stadt Sóller gelaufen. Dort schlenderten wir durch die malerischen Gassen und suchten ein Restaurant, um eine traditionelle Paella zu essen. Während ein Teil der Gruppe sich für Pinsas entschied, wartete der Rest auf eine große Paella-Pfanne. Das Warten hat sich definitiv gelohnt! Am Abend kehrten wir zurück nach Palma und mussten uns von Frau Kraut und Frau Thiem verabschieden.

Am Freitag besuchten wir alle gemeinsam die Krippe „Escoleta Koala“. Jede Einrichtung arbeitet mit einem anderen Konzept, weshalb es für uns spannend war, auch hier Einblicke zu gewinnen und neue Methoden kennenzulernen.

Am Sonntag unternahm ein Teil unserer Gruppe eine besondere Fahrt mit dem „Roten Blitz“ von Palma nach Sóller, eine Zugfahrt durch die wunderschöne Berglandschaft. Da uns die Stadt bereits beim ersten Besuch so gut gefallen hatte, wollten wir sie unbedingt noch einmal erkunden. 

Der andere Teil unserer Gruppe entschied sich für einen Spaziergang zum Meer. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir ein Radrennen, die „XXXIV. Challenge Ciclista“. Wegen des Rennens war die gesamte Straße entlang des Hafens gesperrt, sodass wir die Radfahrer aus nächster Nähe beobachten konnten. 

Unsere Zeit auf Mallorca vergeht wie im Flug. Wir haben bereits viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, sowohl in unseren Einrichtungen als auch in der spanischen Kultur. Wir freuen uns auf die verbleibenden Wochen und sind gespannt, was uns noch erwartet!

Bis bald, eure Mallorca-Crew!

Von links nach rechts: Celina, Frau Waldron, Herr Demerath, Frau Lebherz, Leonie, Lisa, Frau Thiem, Giulia, Stavi, Frau Kraut, Frau Ehrhardt und Nina in einem Tapas Restaurant.

Von links nach rechts: Celina, Frau Waldron, Herr Demerath, Frau Lebherz, Leonie, Lisa, Frau Thiem, Giulia, Stavi, Frau Kraut, Frau Ehrhardt und Nina in einem Tapas Restaurant.

Von links nach rechts: Giulia, Stavi, Lisa, Celina, Leonie, Nina, Frau Kraut und Frau Thiem in Sóller am Hafen.

Von links nach rechts: Giulia, Stavi, Lisa, Celina, Leonie, Nina, Frau Kraut und Frau Thiem in Sóller am Hafen.

Der „rote Blitz“ in Sóller.

Der „rote Blitz“ in Sóller.

Das Fahrradrennen „XXXIV. Challenge Ciclista“ mit der Kathedrale im Hintergrund.

Das Fahrradrennen „XXXIV. Challenge Ciclista“ mit der Kathedrale im Hintergrund.